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At AlbaCore, we focus on the long-term. As one of Europe’s leading alternative credit specialists, we invest in private capital solutions, opportunistic and dislocated credit, and structured products. 

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Specialist in Asia Pacific, China, India and South East Asia and Global Emerging Market equities.

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Our philosophy is very simple. We are constantly searching for high quality businesses and when we acquire them, we will work relentlessly with them to create long-term sustainable value through innovation, ESG-led and proactive asset management.

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Leader in active quantitative equities across Australian equities, global equities, emerging markets and global small companies.

Backed by a unique blend of research, portfolio construction and risk management, focused on uncovering original insights and translating them into investment strategies that are active and systematic, aiming to generate alpha.

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Specialists in equity portfolios in Asia Pacific, emerging markets, global and sustainable investment strategies

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Ansatz für verantwortungsvolles Investieren

Ansatz für verantwortungsvolles Investieren

Stewardship und Integration von ESG-Kriterien

Wir haben Nachhaltigkeitskriterien in unseren Investmentprozess integriert, weil wir überzeugt sind, dass wir durch die Berücksichtigung von ESG-Kriterien bessere Risiko-/Rendite-Ergebnisse erzielen und damit letztlich die langfristigen Renditen für Anleger steigern können. 

Ein besonderer Fokus gilt der Unternehmensführung, denn es ist von größter Bedeutung, dass der Aufsichtsrat unabhängig ist und Aktionärsrechte respektiert werden. Wir schauen uns auch spezifische Nachhaltigkeitsinitiativen an, die ein Unternehmen einführt, sowie die Umweltbelastung durch vorhandene Objekte und bestehende Entwicklungen. Die Bilanz eines Unternehmens als „guter Unternehmensbürger“ berücksichtigen wir ebenso wie Hinweise auf bedeutende Aktionen des Unternehmens, die der Gesellschaft als Ganzes zugutekommen.

Bewertung und Überwachung

Wir haben ein maßgeschneidertes ESG-Rahmenkonzept entwickelt, das zu jeder Überprüfung einer Aktie gehört. Wenn ein Analyst ein Immobilienunternehmen analysiert, wird auch eine ESG-Überprüfung durchgeführt. Die wichtigste Quelle für ESG-Informationen ist zwar der Dialog mit dem Unternehmen, aber das Team zieht auch Governance-Ratings von Sustainalytics und MSCI heran, um die Beschaffung von Daten und Informationen zu optimieren. Auch wenn wir unabhängiges Research einholen, orientieren wir uns in erster Linie an unserem internen Research, wenn wir ESG-Kriterien im Rahmen des Investmentprozesses berücksichtigen.

Integration

ESG-Faktoren bewerten wir nach einem zweigleisigen Ansatz. Erstens gehören ESG-Kriterien zu den Variablen, die wir bei der Vorauswahl berücksichtigen, um unser Anlageuniversum zu definieren. Eine niedrige ESG-Punktzahl (zusammen mit niedrigen Punktzahlen bei anderen Faktoren) kann dazu führen, dass eine Aktie aus unserem Anlageuniversum ausgeschlossen wird.

Zweitens wird jedes Unternehmen in unserem Universum nach spezifischen ESG-Faktoren bewertet, die zur Bestimmung des Betas im Capital Asset Pricing Modell (CAPM) herangezogen werden. Dies wirkt sich direkt darauf aus, wie wir eine Aktie bewerten. Je höher das Team das ESG-Profil eines Unternehmens einstuft, desto niedriger ist das Beta, woraus sich eine höhere Zielbewertung ergibt. Die Wahrscheinlichkeit wäre dann höher, dass wir in die Aktie investieren.

Engagement

Wir sind starke Verfechter der Rechte von Anlegern und setzen uns proaktiv für ESG-Angelegenheiten ein, besonders wenn es um die Unternehmensführung geht. Wenn wir es für nötig halten, kommunizieren wir mit CEOs, Vorstands-, und Aufsichtsratsmitgliedern, um Einfluss auszuüben und Veränderungen zu bewirken.

Auch wenn wir unabhängiges Research einholen, orientieren wir uns in erster Linie an unserem internen Research, wenn wir ESG-Kriterien im Rahmen des Investmentprozesses berücksichtigen.

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Wir sind starke Verfechter der Rechte von Anlegern und setzen uns proaktiv für ESG-Angelegenheiten ein, besonders wenn es um die Unternehmensführung geht.

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Fallstudien

Wir sind überzeugt, dass ein klares Bekenntnis zu Verantwortung, „Stewardship“ genannt, einen starken Ansatz für verantwortungsvolles Investieren ausmacht und dass es im besten langfristigen Interesse unserer Kunden ist, wenn verantwortungsvolles Investieren im Mittelpunkt unserer Investmenttätigkeiten steht. Schon seit mehr als zehn Jahren entwickeln wir die Praktiken und Prozesse all unserer Ressourcen weltweit systematisch und kontinuierlich weiter.

Ausführlichere Informationen finden Sie auf unserer interaktiven Fallstudienkarte

Stellungnahme zum Klimawandel

Die wichtigsten Klimarisiken im Portfolio unseres Teams

Der Klimawandel kann sich auf den Wert von Investitionen auswirken; Immobilienanlagen sind von Natur aus langfristig, wodurch der Klimawandel eine wesentliche Rolle bei ihrer langfristigen Bewertung spielt. 

Physische Risiken

Immobilien sind von Natur aus physischen Risiken ausgesetzt. Wir wissen, dass wir in Vermögenswerte investieren, die aufgrund des Klimawandels häufiger vorkommenden Extremwettereignissen ausgesetzt sind. Gegenwärtig haben wir keine ernsthaften Bedenken bezüglich des Portfolios, aber wir gehen davon aus, dass Objekte in Gebieten, die den steigenden Meeresspiegeln, Überschwemmungen und Extremwetterereignissen ausgesetzt sind, auch weiterhin von den Auswirkungen der steigenden Durchschnittstemperaturen auf der Erde betroffen sein werden.

Anpassung von Märkten und Unternehmen

Vor allem im Teilsektor der Büroimmobilien sehen wir bereits eine Flucht zu Qualität, die sich auf das Umweltrating eines Objekts auswirken kann. Unternehmen, die sich nicht auf diese strukturelle Nachfrageveränderung einstellen, werden auf Objekten sitzen bleiben, die nicht so attraktiv sind wie die Objekte von Konkurrenzunternehmen. Das wird sich unseres Erachtens langfristig auf die Renditen auswirken, die unsere Interessengruppen erhalten. Daher investieren wir nach einem Overlay-Verfahren zur CO2-Absicherung und integrieren in der Bewertungsphase des Investmentprozesses einen Umweltscore, um dieses Risiko zu mindern. Zudem sind wir überzeugt, dass wir dadurch Wertzuwachs erzielen können, denn „grünere“ Objekte werden im Rahmen der Strategie als attraktiver eingestuft, was mit unseren langfristigen Einschätzungen für den Immobiliensektor in Einklang steht.

Ruf und Akzeptanz der Geschäftstätigkeit

Je mehr Umweltdaten im Immobiliensektor gefordert werden, desto transparenter wird unseren Erwartungen zufolge die Diskrepanz zwischen den Topwerten und den schlechtesten Werten im Universum.

Im Rahmen unserer Strategie werden derzeit Unternehmen herausgefiltert, die keine Ziele haben, um in ihrer Geschäftstätigkeit bis 2050 Klimaneutralität zu erreichen, und bei allen bestehenden Positionen führen wir sorgfältige Umweltprüfungen durch. Diese Umweltprüfungen sind unserer Ansicht nach führend in der Branche, und unsere Strategie ist gut aufgestellt, um unseren Investoren auf lange Sicht eine hohe ESG-fokussierte Gesamtrendite zu bieten.

Rechtliche und regulatorische Änderungen

Die Vorschriften im Immobiliensektor werden strikter, denn Regierungsbehörden führen strengere Bauauflagen und Betriebsquoten ein. Wir sehen die strikteren rechtlichen und regulatorischen Veränderungen eher als Chance denn als Risiko, da sie bessere Standards und Benchmarks in unseren Immobiliensektoren durchsetzen, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen, nämlich dem Klimawandel und den damit verbundenen Risiken entgegenzuwirken. Wir werden weiter mit den Regulierungsbehörden und den führenden Unternehmen in unserem Sektor zusammenarbeiten, um auf die verschiedenen Herausforderungen zu reagieren, mit denen unser Sektor konfrontiert ist. Das sind derzeit allgemeingültige und einheitliche Klimadaten und Greenwashing, um nur ein paar der aktuellen Herausforderungen in unserem Sektor zu nennen.

Wie wir diese Risiken identifizieren

Unsere wichtigsten Kennzahlen:

  • Gesamter CO2-Ausstoß durch Nutzung und Betrieb (Tonnen)
  • Gesamter verbauter Kohlenstoff (Tonnen)
  • Datum, an dem das Portfolio auf operativer Ebene Netto-Null erreicht
  • CO2-Intensität von Nutzung und Betrieb (kg an CO2-Emissionen pro Quadratmeter)
  • Solarenergieerzeugung auf Portfolioebene (Megawatt)
  • Verhältnis der Solarenergieerzeugung zum gesamten Energieverbrauch auf Portfolioebene (%)
  • Erneuerbare Energie als Prozentsatz des gesamten Energieverbrauchs (%)
  • % der Energie aus erneuerbaren Quellen (%)
  • Verbauter Kohlenstoff insgesamt (Tonnen)
  • Ausgleich des insgesamt verbauten Kohlenstoffs (Tonnen)

Die Risikobeurteilung der Strategie leitet sich aus allen Fundamentalanalysen auf Aktienebene ab, wozu eine umfassende CO2-Aktienanalyse sowie die kontinuierliche Neubewertung eines Top-down-Negativ-Screenings aller Positionen zählen.

Unsere CO2-Bewertungsmethoden wurden intern entwickelt und sind auf identifizierte Scope-3-Emissionen aller Objekte, die wir besitzen, ausgerichtet. Dazu gehört die Beurteilung des prognostizierten verbauten Kohlenstoffs im Zusammenhang mit Bau- und Umbautätigkeiten.

Wir sind überzeugt, dass wir durch die Berücksichtigung von ESG-Kriterien im Rahmen unseres Investmentprozesses bessere Risiko-/Rendite-Ergebnisse erzielen und letztendlich die langfristigen Renditen für Kunden steigern können.

Dementsprechend werden ESG-Faktoren direkt im Verlauf des Investmentprozesses berücksichtigt, um eine ESG-Ausrichtung des Portfolios zu gewährleisten. ESG-Faktoren kommen bei drei Komponenten des Investmentprozesses zur Anwendung.  

Erstens gehören ESG-Kriterien zu den Variablen, die wir bei der Vorauswahl anwenden, um unser Anlageuniversum zu definieren. Wir haben zwei ESG-Negativ-/Ausschlusskriterien: 1. Die Aktie muss bis 2050 einen „kontrollierten“ und „nichtkontrollierten“ CO2-Ausstoß aus der Nutzung von Netto-Null aufweisen. 2. Eine niedrige ESG-Punktzahl bei einer Reihe von ESG-Faktoren im Rahmen unserer qualitativen Bewertung kann dazu führen, dass eine Aktie aus unserem Anlageuniversum ausgeschlossen wird.

Zweitens fließen ESG-Faktoren und -Punktzahlen in das Capital Asset Pricing Modell (CAPM) ein, das wir im Rahmen unserer „Discounted Cashflow“-Bewertungsmethode verwenden. Dabei werden sowohl Umwelt- als auch soziale und Unternehmensführungsfaktoren berücksichtigt.

Ein niedrigeres ESG-Rating führt dazu, dass wir den Aktien des Unternehmens ein höheres Beta-Rating geben. Unter sonst gleichen Voraussetzungen gilt: Je höher das Beta eines Unternehmens, desto höher der Kapitalkostensatz, der zur Abzinsung der Zahlungsströme verwendet wird. Durch einen höheren Abzinsungssatz reduzieren sich der Barwert, den wir den zukünftigen Zahlungsströmen eines Unternehmens beimessen, und unsere Gesamtrenditeerwartungen für diese Aktie. 

Drittens können wir die Strategie durch das „Negativ-Screening“ in der letzten Phase des Investmentprozesses auf viele ESG-Faktoren wie etwa CO2-Ergebnisse ausrichten. Beispielsweise können wir das Datum, an dem das Portfolio einen „kontrollierten“ und „nichtkontrollierten“ CO2-Ausstoß aus der Nutzung von Netto-Null erreicht, in den Vordergrund rücken.

Wie wir mit diesen Risiken umgehen

Angefangen mit dem ersten Negativ-Screening über die Bottom-up-Aktienbewertung bis hin zum abschließenden Negativ-Screening sind ESG-Faktoren schon immer voll in unseren Investmentprozess integriert und eingebettet. Seit 2022 haben wir zudem die CO2-Analyse des Portfolios wesentlich verbessert und neue Ausschluss-/Negativ-Screening-Kriterien eingeführt: Jede Aktie, die nicht bis 2050 einen „kontrollierten“ und „nichtkontrollierten“ CO2-Ausstoß aus der Nutzung von Netto-Null erreicht, fällt beim Ausschlusstest durch und schafft es nicht ins Portfolio.

Der fortlaufende Dialog mit den Unternehmen über ESG-Angelegenheiten gehört auch zu unserem Investmentprozess. Mit lang- und kurzfristigen Zielen wollen wir mit der Zeit Verbesserungen in unserem Portfolio und unserem Sektor erzielen. Diese Ziele möchten wir durch den Dialog mit Unternehmen erreichen. Wenn wir sehen, dass wichtige Probleme innerhalb eines angemessenen Zeitrahmens von in der Regel 18 bis 24 Monaten nicht ausreichend angesprochen werden, treffen wir letztendlich die Entscheidung zu verkaufen.

Unser Stimmrechtsvertretungssystem richtet sich an der Stimmrechtsvertretungsrichtlinie von FSI aus. Bei der Entscheidung, wie wir abstimmen, berücksichtigen wir die Umwelt-, Sozial- und Unternehmensführungsrichtlinien unserer Beteiligungsunternehmen.

Welche Ziele und Aufgabenstellungen wir uns gesetzt haben

Wir haben auf Unternehmensebene kurz- bis langfristige Ziele festgelegt, mit denen wir die Emissionen in unserem Sektor reduzieren wollen. Auf Teamebene verfolgen wir das langfristige Ziel, bis spätestens 2050 mit dem Portfolio Netto-Null-Emissionen zu erreichen.  Unsere Ziele gelten für 100 % des von uns verwalteten Vermögens.

Um den Fortschritt in Richtung einer CO2-armen Wirtschaft verfolgen zu können, messen wir verschiedene wissenschaftsbasierte KPIs und verpflichten uns, diese Kennzahlen regelmäßig zu veröffentlichen. Zu diesen KPIs zählen beispielsweise die CO2-Intensität, die Reduzierung des CO2-Ausstoßes gegenüber dem Vorjahr (Scope 1 und 2), die Reduzierung des Ausstoßes von verbautem Kohlenstoff, Netto-Null-Ziele von Unternehmen und der prozentuale Anteil erneuerbarer Energie am gesamten Energieverbrauch.

Langfristig möchten wir ein Portfolio haben, das zu 100 % aus grünen Anlagen besteht. Das ist eine ambitionierte Vision, doch mit einem langfristigen Planungshorizont können wir sie mithilfe von grünen Bau- und Umbauprojekten, Emissionszertifikaten und erneuerbaren Energien realisieren.

CO2-Bilanz

Stimmrechtsvertretung

Stimmrechtsvertretung in der Vergangenheit nach Beschluss

Wie das Team in der Vergangenheit bei Stimmrechtsvertretungen abgestimmt hat, können Sie nach Antragsart aufgegliedert der Tabelle unten entnehmen. Die Grafik enthält dieselben Informationen für das Geschäftsjahr 2023.

Unabhängige Stimmrechtsvertretung 

Aus der Tabelle unten geht hervor, wie oft das Team gegen die Empfehlungen der Geschäftsführung, von Stimmrechtsberatern oder beides gestimmt hat. Die Tabelle soll zeigen, wie unabhängig das Team bei Abstimmungen entscheidet.

Stimmrechtsvertretung nach Region

Aus der Tabelle unten geht hervor, wie oft das Team in jeder Region abgestimmt und wie oft es prozentual gegen die Empfehlungen der Geschäftsführung, von Stimmrechtsberatern oder beides gestimmt hat. Die Tabelle soll die regionalen Unterschiede bei Abstimmungsmustern und Bedenken hinsichtlich der Unternehmensführung aufzeigen. 

Stimmrechtsvertretungsinformationen mit Stand vom 31.12.2023

Quelle: First Sentier Investors/CGI Glass Lewis